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….und es war mir ganz wichtig diese Zeilen zu schreiben um Euch allen zu danken für Eure Liebe zu unseren Hovawarten – Eure Lis 

so und jetzt geht´s los… 

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der Wikinger                     &             der Friese

    ZWEI WIE PECH UND   SCHWEFELri

 

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Der Anfang einer wunderbaren Freundschaft war ein Telefonat der „lille“ Bente mit mir im März 2006. Ich kann mich noch genau erinnern, mein Handy klingelte und ich konnte die Dame am anderen Ende der Leitung ganz schlecht verstehen – nur so viel, dass sie für einen engagierten dänischen Hundemann einen robusten schwarzmarkenen Rüden suchen würde.

Nach mehreren Gesprächen mit „lille“ Bente und Steen wurde ein Treffen ausgemacht. Steen, Bente und „lille“ Bente kamen Ende März 2007 das erste Mal nach Gössenheim um „ihren sm Rüden“ und uns kennenzulernen.

Ganz schnell stand fest, die Chemie stimmt – besonders zwischen Uwe und Steen, der Friese und der Wikinger – war ganz schnell alles klar.

Graf vom Hause Luka zog dann im Mai 2006 bei Steen und Bente ein und bereits beim Abholen von Graf wurde über einen gemeinsamen Hundekurs in Dänemark gesprochen. Der Gedanke ließ uns nicht mehr los, es wurde geplant und geplant, dann im September 2007 war es soweit, es machten sich eine Handvoll deutscher Hundesportler auf den Weg nach Elmegaarden ins schöne Dänemark. Steen mit seiner Bente und Uwe hatten Dänische und Deutsche Hundesportler für eine Woche zum Hundlerkurs im September geladen.

Die Anreise war schon ereignisreich: Zu morgendlicher Stunde kamen Angelika und Heinz Naumann zum Frühstück zu uns nach Gössenheim, um Uwe und Gunda abzuholen, Gunda 18 Monate alt, war unser damaliger „Youngster“ sie durfte mit. Gleichzeitig brachte Umbra den I-Wurf vom Hause Luka in die Welt und naja was soll ich sagen – wie es halt so im Hause Luka ist – unkompliziert - Umbra presste am I-Wurf und dazwischen verabschiedete ich die Dänemarktruppe – Angelika im Auto mit Uwe, Gomez und Gunda und Heinz hütete die Truppe mit seinem Auto ein.

Wir zuhause gebliebenen, Umbra, ich und die I´s wurden per Mail und Telefon über die Aktivitäten bestens informiert, genauso umgekehrt funktionierte der Infofluss reibungslos.

 Ich hörte tolle Geschichten von Krötenrettungen durch Robert – es wurde ja der Hundeplatz trainingsgerecht umgestaltet, deshalb durften die Kröten umziehen.

Steen hatte sich solche Mühe mit dem Spuren (gemähte Rasentrassen) nach IPO-Schema gegeben und Uwe machte alles zunichte mit einem kompletten Kahlschlag des „Hundeplatzes“.

Auch waren die Herbststürme nicht zu unterschätzen, Zelte hoben ab und das jetzige Ochsenstübchen wurde zugsicher gemacht, um sich gut aufwärmen zu können. Heimelige Atmosphäre mit Kerzenschein und tolle Deko, die Bente zauberte, erzeugte eine einmalige Stimmung, die Tage waren nicht mehr so lange und etwas trübe, dafür waren die Abende sehr stimmungsvoll.

Als Ausbilderteam der ersten Riege waren Steen in der Fährte, Uwe und Thomas Spitzhirn im Schutzdienst und Unterordnung und Angelika ebenfalls in der  Unterordnung.Die Kommandos wurden schnell von den deutschen Ausbildern ins dänische umgesetzt und die dänischen und deutschen Teilnehmer lernten viel dazu.

Man war sich ganz schnell sicher, dass diese Tage im September 2008 wiederholt werden mussten naja und so war’s dann auch.

Jetzt war auch endlich ich dabei – sehr gespannt wie es denn so ist in Elmegaarden, fuhren wir mit all unseren Hunden und Wohnwagen los.

Ich kann mich noch an die letzten 100 km vor Elmegaarden erinnern – ich dachte die Fahrt hört gar nicht mehr auf und es zog sich „gefühlte Unendlichkeiten“ hin. Endlich waren wir in Søby, dann die Fahrt durch die Allee zum Haus, es war ganz schnell die stundenlange Fahrt vergessen, denn Bente und Steen standen zur Begrüßung vorm Haus und hatten ein Frühstück gerichtet, was die ganzen Jahre über auch Tradition blieb, mit Gameldansk und Dr. Nielsen zur Stärkung.

Das ist unser jährliches ankommen bei unseren Freunden und wir freuen uns bereits Wochen vorher unsere Freunde Bente – Steen mit Pernille – Nane und Martin und alle uns lieb gewordenen dänischen Bekannten wiederzusehen.

Die Nachbarn warten zwischenzeitlich ebenfalls auf die „verrückten Hundler“ aus unterschiedlichen Ländern und das obligatorische Grillen unseres Spanferkels ist zum jährlichen Highlight und Kult in Søby geworden.

Seit einigen Jahren ist am Kurs eine Prüfung gekoppelt und hier haben schon viele Hundesportler ihre langersehnten und schwer erarbeiteten Prüfungen absolviert.

Stolze Hund und stolze Menschen fahren absolut zufrieden nachhause…und was will man mehr als Zufriedenheit und Harmonie zu erreichen.

Es geht auch im Leistungssport besser mit diesen beiden Komponenten mit einzubeziehen, man erreicht dann einfach auch ganz viel mehr!!!

Das Resümee das Uwe und ich aus den Kursen ziehen:

wir haben tolle Leute mit ihren Hunden kennengelernt

wir sind im Inneren unseres Herzens ein bisschen dänisch geworden – „take it easy“

wir haben klein angefangen und sind stetig gewachsen

wir werden mit unserem Jubiläumskurs dieses Event in diesem Rahmen beenden

aber wir werden weiterhin nach Elmegaarden kommen um gute Hundeausbildung im

ganz kleinen Rahmen zu machen – wir werden ja auch nicht jünger!

 und eines noch, was ganz wichtig ist – wir würden es wieder tun!!!

Von Anfang an dabei sind:

Steen und Bente, einmalig eure Gastfreundschaft und große Geduld

Bente, Dir ein besonderer Dank für die viele Arbeit die Du mit uns Hundlern hattest!

Pernille wir haben Dich zu einer selbstbewussten Frau heranwachsen sehen und Du wirst Deinen Weg machen, Bastian und Dir alles Gute.

Nane, Du hast eine Familie gegründet und alles Gute Euch mit der kleinen Luna.

Von Anfang an dabei - Angelika Naumann mit Ihrem Gomez, die unsere Hundler in der Unterordnung fit macht, immer Verbunden damit denken wir an Heinz Naumann, der in unseren Herzen immer mitfährt und nie vergessen wird.

Ebenfalls von Anfang an dabei - Robert und Gitte Gaiser, Danke für Eure Treue und Standhaftigkeit - ihr gehört immer in unsere Truppe. Durch den Hundesport sind wir zusammengekommen und es hat sich eine Freundschaft entwickelt, die schon manche Stürme überstanden hat.

Hier an dieser Stelle möchte ich Steen für seinen Eifer und sein Durchhaltevermögen hervorheben, er war in Deutschland zur NZB und die IPO 2 wurde ebenfalls von dem Team Graf und Steen im Süden Deutschland durchgezogen. Viele Kilometer bist Du gefahren um Dein Ziel zu erreichen – Steen mit Graf vom Hause Luka, das Team ist derzeit das einzige in Dänemark mit IPO 3.

Wir denken auch an Mensch und Hund die uns in dieser Zeit verlassen haben.

Wir werden Euch nicht vergessen.

In unseren Jahresberichten könnt Ihr auf der Startseite unter Dänemark und mehr….stöbern

und ich wünsch Euch ganz viel Spaß dabei.

Geschrieben anlässlich unseres 10. Jubiläumskurses im Februar 2016 Lis Dendl

 

 

 

 

In Sache "Geheim" - die Hochzeit

Geplant war die Hochzeit zwischen dem Tübinger Tor und dem Hause Luka ja schon einige Zeit vorher, die Sache "Geheim" war mit Thorsten und Lisa Schwab perfekt eingefädelt. Am 24. Mai um 10.00 Uhr im Rathaus in Hafenlohr was es dann soweit, wir sagten "ja" zueinander - eigentlich schon vor fast 16 Jahren. Wir beschlossen vor dem 60. Geburtstag von Uwe wollten wir es wagen. Eine gelungene Zeremonie durch Thorsten, der in seiner Traurede mit Witz und Gefühl unser Leben auf den Punkt brachte. Lisa und Lorenz, der Schwab jr., waren dabei und Ike vom Hause Luka durfte natürlich auch nicht fehlen. Es war so wie wir es uns vorgestellt hatten - keine großes Tamtam - einfach nur "Ja - sagen" im ganz ganz kleinen Kreis der Beteiligten mit Ike, dem Vierbeiner aus unserem Zwinger.

Wir danken nochmals Lisa und Thorsten mit Lorenz Schwab für die perfekte Planung und herzlichen Stunden.

Allen die uns Glückwünsche und Geschenke zukommen ließen, ebenfalls ein herzliches Dankeschön.

Wir grüßen Euch als Ehepaar Uwe und Lis mit all unseren Vierbeinern!....und sonst hat sich nixxx geändert, es bleibt alles beim Alten!

 

Paula!

Lebe Deinen Traum sagen die Hundeaugen von Paula 

und ich bin glücklich dabei. Paula“  das Ergebnis der Lukanerzucht.  

Zur Geschichte:Lange ist es her, vor 14 Jahr, Pole vom Wilden Jäger, mein Rüde, deckt Carla vom Feuerteich, es kommt der U-Wurf vom Tübinger Tor. Hier konnte ich natürlich nicht widerstehen und es zog Umbra vom Tübinger Tor bei uns ein.  

Zum damaligen Zeitpunkt hatte wir selbst unsere Stammhündin „Luka“ Gwendy vom Bertelsdorfer Grund in der Zucht und ich liebäugelte mit der Verpaarung Pole x Luka, naja damals sollte es nicht sein und ich habe den Gedanken sowie den Wunsch diese Linien zu vereinen hinten angestellt.  

Die Zeit ging ins Land und immer wieder fackelte der Gedanke in meinem Kopf blitzschnell auf und ließ mich auch nicht mehr los. 

Umbra brachte uns als ihren ersten Wurf den D-Wurf vom Hause Luka und hier schaute mich der Duran mit seinem einmaligen Blick an und der traf mitten ins Herz, der „Pole“-Duran blieb bei uns - und 2013 schließ sich einmal mehr der Kreis, der Wunsch, die Linien aus dem Ursprung Wilder Jäger, Tübinger Tor und Hause Luka zusammenzuführen ist gelungen. 

Duran vom Hause Luka deckte Juka vom Hause Luka. 

Ein bisschen Geduld war angesagt, denn meine „Luka“ Juka vom Hause Luka machte es mir gar nicht einfach, als unser „Pole“ Duran vom Hause Luka ihr Freier war, glückte der P-Wurf. 

……und Paula ist da! 

Es gibt Momente im Leben, die sollte man ganz aufmerksam und glasklar einsaugen – sie geben Zufriedenheit. Ich denke an die Morgenstunden früh um 5:00 Uhr mit Paula, besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit, nach dem Spaziergang und Spielmomenten legen wir uns noch ein Viertelstündchen auf das Sofa, der Kaminofen verbreitet Wärme und Feuerlicht – wir genügen uns vollkommen und genießen ohne Ende die kurze Zeit. 

Das Hause Luka grüßt speziell

Günter und Christa Pfeifer die Wilden Jäger

und Hermann und Christa Kehrer die „Altzüchter“ vom Tübinger Tor

und viele Andere die mit unserer Linie verbunden sind. 

Geschrieben im Januar 2014

 

Die Reise des Aljoscha - als ein Hoviwelpe auszog um nach Kanada zu fliegen

So passiert am 09. Juli diesen Jahres. Aljoscha vom Tübinger Tor, seines Zeichens Rüde sm und damals 9 ½ Wochen alt, wurde von seinem neuen Besitzer, dem Wolfgang, in Metzingen abgeholt. Um sich erst einmal ein bisschen besser kennenzulernen, hatte Wolfgang ein paar Tage bis zum Rückflug eingeplant. Alles verlief super beim „Check-in“, alle Auflagen für den Welpentransport in der Flugkabine waren erfüllt und alle „Boarding Passes“ für sämtliche Verbindungsflüge wurden ausgestellt. Der Abflug von Stuttgart nach Frankfurt als „Begleithund in einer Hundetasche“ verlief reibungslos und äußerst angenehm.

So und jetzt kommt´s:  In Frankfurt durften Hund und Herrchen an Bord der Maschine Frankfurt – Toronto gehen und ihren Platz einnehmen. Aljoscha hatte es sich in seiner Tasche unter dem Vordersitz bequem gemacht und war bereits entspannt eingeschlafen, als er wenige Minuten vor Abflug mit samt Wolfgang aus dem Flugzeug eskortiert wurde – fast wie ein Verbrecher musste man sich vorkommen! Begründung der Flugbegleiterin (Chefstewardess): sie hätten Ihre Vorschriften und so ginge das nicht. Welche Vorschriften diese Damen meinte, gab sie nicht kund und das Team Aljoscha hatte nun eine Odyssee von Flughafenschalter zu –-schalter vor sich. Keiner wollte dann wohl die Verantwortung übernehmen, der Flieger war weg und alle Versuche von nettem Schalterpersonal, die Situation doch noch zu retten und einen Transfer nach Kanada zu organisieren, schlugen fehl. Wolfgang, nach 6 Stunden auf einem der hektischsten Flughäfen der Welt verständlicherweise genervt, trat die Zugfahrt von Frankfurt nach Metzingen, zurück zu Uwe an. Hier angekommen am Abend um 19.30 Uhr hatten Aljoscha und Wolfgang eine abenteuerliche Rundreise von bereits 16 Stunden hinter sich.  Aljoscha war froh, nun wieder toben zu können auf bekannten Wiesen zusammen mit seiner besten Freundin, unserem Rottimädel - Tora 5 Monate alt, und seinem Bewegungsdrang freien Lauf lassen zu können.

Es ist schon erschreckend welche Allmacht so mancher engstirnige Mensch über ein Tier hat, mit welchem Recht erheben wir uns immer wieder über die Tiere – nur weil wir „Intelligenz“ besitzen und in stupidem Pseudo-Pflichtbewusstsein dubiose Vorschriften befolgen. Ein gesunder Instinkt, verbunden mit Herz und Verstand, ist da tausendmal mehr wert. Aljoscha wäre optimal aufgehoben und bestens versorgt als Begleitflughund nach Kanada zusammen mit Wolfgang eingereist – aber eine gewisse Dame schoss wohl hier über das Ziel hinaus. Wenn nicht alles vorab über eine Agentur geplant, gebucht und sämtliche kanadischen Vorschriften etc. eingehalten worden wären – hätte diese Flugbegleiterin ja möglicherweise recht gehabt.  Aber es war alles aufs genaueste erledigt worden, um Aljoscha schnell, sicher und wohlbehütet in seine neue Heimat zu fliegen. Stattdessen musste Wolfgang am folgenden Tag allein nach Kanada reisen.

Naja, jetzt haben wir alles über PetAir nochmals gebucht – leider ohne Wolfgang, der natürlich sofort seinen heißgeliebten Aljoscha am Flughafen in Calgary erwarten wird.

Für uns, als Züchter von Aljoscha, ist es jetzt sehr schwer geworden den kleinen Kerl ziehen zu lassen – er ist uns schon richtig fest ans Herz gewachsen und von Gössenheim aus, wo Aljosche die letzten Tage in Deutschland verbrachte geht es nochmals – auf nach Kanada.

Gerade bekomme ich einen Anruf: Dienstag 16. 07.2013 um 5.00 Uhr Abreise von „Joschi“ – Aljoscha der kanadische Wolf zieht noch einmal aus, um in seine neue Heimat zu gelangen.

Heute ist Montag und ich werde mit dem kleinen Mann noch einmal durch unseren Garten streifen, über die kleine Brücke am Kuhbach entlang laufen und Carla, unsere Oma, wird uns begleiten.

Morgen schreibe ich Euch dann noch ein paar Zeilen, wenn alles gut gegangen ist.

……Joschi fliegt wirklich und alles geht Gut…..

Dienstag 16.07. planmäßige Ankunft um 20.15 Uhr (unsere Zeit) in Calgary, dort ist es 12.15 Uhr – Wolfgang und Margarete mit Lilli, die Pyrenäenhündin, warten schon sehnsüchtig auf den kleinen Welteroberer.

Mittwoch 17.07. um 7.30 Uhr unsere Ortszeit– Wolfgang meldet nach mehr als 1300 an einem Tag gefahrenen Kilometern (Saskatoon – Calgary und zurück) die glückliche Heimkehr nach Saskatoon und alles ist gut gelaufen. Dort ist es Mitternacht und ich kann mir vorstellen, dass alle rechtschaffen müde sind und ein paar Stunden noch Schlafen werden – wenn Aljoscha es denn zulässt.

Vier Tage ist nun Aljoscha bei Wolfgang und Margarete, Zitat von Wolfgang aus einer Mail: „Aljoscha ist einfach unser Hund - gar kein Zweifel - Wir sind einfach wieder komplett.
Ein Leben ohne Hovawart ist möglich, aber undenkbar.“

 Lis

Bilder vom A-Wurf Tübinger Tor findet Ihr auf der entsprechenden Seite.




 


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